Heimspiel

Im Rahmen des 10. Reeperbahn Festival organisierte das BID Reeperbahn+ am 25.9. ein Diskussionspanel mit anschließenden Konzerten von Künstlern aus St. Pauli. Das zentrale Thema war: Tut der Stadtteil genug, um sein kreatives Potential auch zur Entfaltung zu bringen. Die Keynote sprach Uwe Doll (creative quartiere), der zu Recht anmahnte, dass man das kreative Chaos auch zur Entfaltung bringen muss, damit es nicht durch die Ordnung geschluckt wird. Der Antagonismus zwischen beiden Paradigmen soll/muss in einer Balance stehen, damit kein Stillstand entsteht, der zu einem Exodus von Künstlern führt.
In der von Julia Staron (Quartiermanagerin) geführten Diskussionsrunde ging es dann um Vermietungssituation für kreative Bühnen auf St. Pauli, technologische Unterstützung durch Virtual Reality-Anwendungen und Identifikation mit dem Stadtteil. Bei letzerem Thema wurde nochmal auf die typischen St. Pauli Reflexe verwiesen, wenn zu viel Ordnung droht.
Danach übernahmen die Musiker die Bühne. Disksussionsteilnehmer Howard Bridges intonierte gefühlvolle Reggae-Balladen, Karo Fontana sorgten für Indy-Feeling bevor John Monday den Schlussakkord unter eine gelungene Veranstaltung setzte.

Hier sehen Sie einige Bilder vom Nachmittag. Fotos: Bernd Stüttgen

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