Organisation

Das BID Reeperbahn+

wurde in einer mehrjährigen Planungsphase von der IG St. Pauli ins Leben gerufen. Ziel ist die Aufwertung des weltweit bekannten Vergnügungsstandortes Sankt Pauli.
Zu den Maßnahmen gehören der Einsatz einen professionellen Quartiersmanagements, Maßnahmen, die das Müllaufkommen verringern, die Förderung innovativer Veranstaltungen, Ansätze für eine bessere Information und Orientierung der Besucher auf sowie ein professionelles Standortmarketing.

Die Umsetzung der Planungen erfolgt durch ein Quartiersmanagement, welches sich den unterschiedlichen Interessen annimmt und eine Umsetzung im Einklang mit Grundeigentümern, den Unternehmern, den Bürgern sowie Interessensgruppen betreibt.

Die Otto Wulff BID Gesellschaft mbH mit Herrn Dr. Binger ist für die aktuelle Laufzeit des BID Reeperbahn+ als Aufgabenträgerin bestellt worden. Sie entwickelte das Maßnahmenkonzept insbesondere mit den aktiven Teilnehmer:innen der BID-Initiative. Die Aufgabenträgerin ist verantwortlich für die Steuerung des gesamten Verfahrens, den rechtlich einwandfreien Ablauf, der treuhänderischen Verwaltung und verantwortlichen Verwendung der Finanzmittel sowie den Kontakt mit den Kontrollorganen in Bezirk und Handelskammer.

 

Das Quartiersmanagement des BID Reeperbahn+

wird in einer Doppelspitze von Julia Staron und Lars Schütze geleitet. Die beiden konnten sich in einem aufwendigen Auswahlverfahren gegen andere Bewerber durchsetzen.

Julia Staron ist Anwohnerin, war 17 Jahre lang Unternehmerin und betrieb bis Ende 2019 das kukuun (Livemusikclub) am Spielbudenplatz. Das St. Pauli Museum hat sie gute 10 Jahre ehrenamtlich unterstützt. Sie ist seit 2006 Bookerin am Spielbudenplatz und zusätzlich in zahlreichen Institutionen auf St. Pauli engagiert.

Lars Schütze durch den väterlichen Betrieb von klein auf mit der Reeperbahn verbunden, ist der Betreiber der Reeperbahn Garagen unter dem Spielbudenplatz und langjähriges Vorstandsmitglied der IG St. Pauli. Durch seine guten Kenntnisse im Tourismus und seine langjährige Mitarbeit in Verbänden bringt er die Sankt Pauli betreffenden Themen in den politischen Diskurs.

 

Die Geschichte des BID Reeperbahn+

Die Interessengemeinschaft St. Pauli arbeitet in einem der interessantesten und ungewöhnlichsten Stadtteile Deutschlands. Der Verein, der 1985 als Interessenverband für die auf St. Pauli ansässigen Unternehmen und Betriebe gegründet wurde, beeinflusst durch seine Aktivitäten das wirtschaftliche und soziale Geschehen im Stadtteil. Im besonderen Focus steht dabei die Entwicklung als touristischer Standort unter Berücksichtigung des eigenwilligen Charmes und Flairs St. Paulis.

2008 kam die Idee auf, für den Bereich des Vergnügungsviertels an der Reeperbahn und die angrenzenden Nebenstraßen ein BID ins Leben zu rufen. Daher der Begriff reeperbahn+.

Ein Lenkungsausschuss bestehend aus Bürgern, Grundeigentümern und Unternehmern entwickelte einen Maßnahmenkatalog, der dann die Grundlage für das Genehmigungsverfahren bildete. Nach einem erfolgreichen Quorum und dem Senatsbeschluss vom 29.04.2014 startete das BID im August 2014 offiziell seine Tätigkeit mit der Wahl der beiden Quartiersmanagern Julia Staron und Lars Schütze.